Fiskalisierung: Swissbit richtet Cloud-TSE-Strategie neu aus

05/04/2022

Berlin, 05. April 2022 – Swissbit, ein deutscher Marktführer für Technische Sicherheitseinrichtungen (TSE), hat heute die Erweiterung seiner Cloud-TSE-Strategie bekanntgegeben. Das weiterentwickelte Konzept stellt auch für cloudbasierte Kassensysteme mit Offline-Funktionalität einen Sicherheitsanker in Form einer Speicherkarte beziehungsweise eines USB-Sticks in den Mittelpunkt. Durch den Einsatz einer hardwarebasierten, lokalen SMAERS-Komponente lässt sich die TSE-Umrüstung für alle kritischen Einsatzszenarien kundenfreundlich und mit dem vom BSI geforderten Umgebungsschutz nun ohne TPM (Trusted Platform Module) zu 100 Prozent gesetzeskonform realisieren. Mit dem Schritt reagiert das Unternehmen aktiv auf die unterschiedlichen Auslegungen rechtlicher Vorgaben am Markt in Bezug auf reine Cloud-TSE-Lösungen. Swissbit verfolgt das Ziel, Kassenherstellern und Endkunden auch in Zukunft größte Flexibilität zu bieten und gleichzeitig mit seinem gesamten TSE-Portfolio die rechtssichere Umsetzung der Kassensicherungsverordnung (KassenSichV) zu garantieren. Nächste Schritte wird Swissbit in den kommenden Wochen und Monaten bekanntgeben. Die erfolgreichen hardwarebasierten TSEs bleiben weiterhin wie gewohnt verfügbar.

Swissbit war Ende 2019 der erste Hersteller, der eine TSE-Zertifizierung für Speicherlösungen in Deutschland erhalten hat. Mit langjähriger Erfahrung in globalen Fiskalmärkten entwickelte Swissbit sein TSE-Angebot für den deutschen Markt, angeführt von der hardwarebasierten TSE. Die Vorteile: Mit den USB-Sticks, SD- und microSD-Karten von Swissbit lässt sich nahezu jedes moderne Kassensystem nach den Anforderungen der KassenSichV einfach, zeitsparend und gesetzeskonform nachrüsten. Diese Vorzüge wird Swissbit nun in seine neue Cloud-TSE überführen.

„Es hat sich gezeigt, dass die Umsetzung mittels Hardware mehr als 400 Kassenhersteller und auch das BSI vollends überzeugt. Swissbit hat mit der Hardware-TSE den Standard in puncto Einfachheit gesetzt. Nach Stand der Technik gilt hierbei, dass die erlaubte Einsatzdauer für die TSE ab dem Kauf fest definiert ist. Bei Cloud-TSEs wiederum kann der Signaturdienst im Abo flexibel gebucht werden. Allerdings gibt es dabei stets den Ruf nach einem Umgebungsschutzkonzept durch TPM-Einsatz oder hohen Prozessanforderungen, die allesamt im Geschäftsbetrieb kompliziert umzusetzen sind. Swissbit bietet nun die Lösung für beide Betriebsmodelle in Einem. Die Swissbit Hardware-TSE kann in Zukunft auf Wunsch auch als Anker für die Onlinesignatur im Abo fungieren. Ist die Swissbit TSE erst einmal gesteckt, bietet diese Hardware über den Lebenszyklus einer Kasse die Fähigkeit zur Offline- und Onlinesignatur“, erläutert Hubertus Grobbel, Vice President Security Solutions bei Swissbit. „Der Einstieg in die TSE-Signatur im Abo wird damit so leicht und flexibel wie nie zuvor. Das Besondere ist, dass wir diese neue Flexibilität all unseren Kunden und Partnern nach Fertigstellung der Lösung durch ein zertifiziertes Firmware-Update im Feld zugänglich machen werden.“

Der Schlüssel liegt in der Hardware

Durch den Einsatz eines steckbaren Hardware-Sicherheitsankers schafft Swissbit die Grundlage für einen einfachen und hundertprozentig gesetzeskonformen Zugang zur Cloud-Technologie, ohne dafür ein TPM oder andere Maßnahmen als Voraussetzung für den Umgebungsschutz einsetzen zu müssen. Gleichzeitig ermöglicht Swissbit mit diesem Lösungsansatz seinen Bestandskunden, die derzeit eine Hardware-TSE im Einsatz haben, den einfachen Umstieg auf eine Cloud-TSE. In diesem Fall wird die bereits vorhandene Hardware zum Sicherheitsanker der Cloud-TSE.

Für Neukunden bleibt es auch mit der Neuausrichtung bei der gewohnten Flexibilität, je nach Anforderung einfach zwischen den verschiedenen Swissbit TSE-Varianten zu wechseln und so alle Handlungsspielräume nutzen zu können.

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