Swissbit eröffnet hochmoderne Elektronikfertigung in Berlin

05/12/2019

Bronschhofen (Schweiz), Berlin, 5. Dezember 2019 – Die Swissbit AG, Spezialist für Speicherung und Schutz von Daten in Industrieanwendungen und im Internet der Dinge (IoT), hat ihre neue, hochmoderne Elektronikfertigung am Standort Berlin-Marzahn offiziell eröffnet. Seit 2002 produziert Swissbit in Deutschland. Jetzt verstärkt das Unternehmen sein Bekenntnis und seine Bindung an den Standort Berlin und verdreifacht mit der neuen Fertigung seine Produktionskapazitäten für hochintegrierte Elektronikmodule. Neue technologische Trends, wie die wachsende Digitalisierung und zunehmende Vernetzung von Geräten im Internet der Dinge, treiben die Nachfrage nach Speicher- und Embedded-IoT-Lösungen voran. Staatssekretär Dr. Frank Nägele nahm als Vertreter der Senatskanzlei Berlin am Empfang in der Hightechfabrik im CleanTech Business Park in Berlin-Marzahn teil. Bis 2023 will Swissbit am Standort die Zahl der Arbeitsplätze von 200 auf bis zu 300 in Entwicklung und Produktion ausbauen.

Seit Oktober und nach etwas über einem Jahr Bauzeit wird in der neuen Fabrik auf knapp 2 600 m2 reiner Produktionsfläche die komplexe Präzisionsfertigung von modernsten, industrietauglichen Speicher- und Security-Modulen hochgefahren. Sowohl mit der neuesten Generation von Flash-Speichern wie auch mit innovativen Security-Produkten für Embedded-IoT-Lösungen, wie Speichermodulen mit integrierten Chips für Authentifizierung und Datenverschlüsselung, bedient Swissbit einen vielversprechenden Wachstumsmarkt. Die Digitalisierung wird die Nachfrage nach industriellen Speicherprodukten für Industrie-, Telekommunikations-, Automobil- (z. B. autonomes Fahren) und medizintechnische Anwendungen erhöhen. Darüber hinaus werden durch die zunehmende Vernetzung von Geräten im Internet der Dinge die Anforderungen an den Schutz von Daten und Geräten und damit die Nachfrage nach intelligenten Security-Produkten für Embedded-IoT-Lösungen massiv steigen. Die Fälschungssicherheit von Registrierkassenaufzeichnungen, die in Deutschland 2020 Pflicht wird, ist ein Anwendungsfeld der neuen Swissbit-Lösung.

Bei einem Rundgang erhielten die Gäste der Eröffnungsfeier einen Einblick in modernste Fertigungstechnologien und -prozesse, die Swissbit künftig nicht nur selbst nutzen, sondern auch anderen Entwicklern von Hightechprodukten als Service anbieten wird. Dazu gehören hochautomatisierte Produktionsanlagen für die Aufbau- und Verbindungstechnologie von hochintegrierten Elektronikprodukten, die beispielweise Bestückungskapazitäten von 80 000 Komponenten pro Stunde leisten können. Mit dem durchweg 300-mm-Wafer-Handling und Advanced-3D-Packaging Fähigkeiten verfügt Swissbit über zukunftssichere Technologien, die weltweit nur wenige Unternehmen in dieser Form beherrschen. Insgesamt investierte Swissbit 20 Millionen Euro in Aus- und Neubau der Fertigung.

            

Bekenntnis zum Standort Berlin

„An unserem neuen Produktionsstandort in Berlin können wir zeigen, was wir an modernsten Advanced-Packaging-Technologien beherrschen und mit welcher Präzision wir hochintegrierte Packages und Speichermodule fertigen können. Um solche Anlagen in Aktion zu sehen, muss man sonst nach Asien fliegen“, sagt Silvio Muschter, CEO der Swissbit AG. „Swissbit-Produkte waren immer und bleiben auch zukünftig ‚Made in Germany‘. Am Standort Berlin haben wir die Entwickler, die Erfahrung und die modernsten Anlagen. Wir schätzen hier die große und kreative Entwickler- und Start-up-Szene sowie die Kooperationsmöglichkeiten mit lokalen Forschungs- und Bildungseinrichtungen. All dies nutzen wir sehr intensiv seit 2002 und wollen es weiter ausbauen – auch über interessante Hightecharbeitsplätze, die wir hier in Berlin schaffen.“

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